Blog durchsuchen:

Donnerstag, 18. Mai 2017

Im wilden Westen...

Eigentlich gehört sie gar nicht in diesen Blog, unsere letzte Reise. Warum nicht? Nun, weil wir fremdgegangen sind! Wir ließen diesmal unseren Gecko in seinem Unterschlupf stehen und mieteten uns ein Wohnmobil in Los Angeles. Mit diesem tuckerten wir dann vier Wochen lang durch die Nationalparks im Südwesten der USA.

Es stand von vornherein fest, dass ich diesmal keine Berichte in den Blog stellen würde. Bilder sichten, auswählen und evtl. bearbeiten, Text schreiben und dann alles hochladen, da ist schnell mal ein halber Tag weg. Die Zeit wollten wir lieber nutzen, um die unglaublich schönen Landschaften zu entdecken und zu genießen.

Wir hatten uns bewusst für das zweitkleinste Wohnmobil entschieden, das wir bei dem Vermieter bekommen konnten. Mit 19 Fuß Länge, also rund 6 Meter, waren wir doch recht beweglich. Im Verhältnis zum Gecko war es natürlich blanker Luxus. Viel Platz zum Sitzen, Toilette und Dusche, so viel Komfort haben wir sonst nicht. Trotzdem vermissten wir unseren Gecko so manches Mal. Wir hätten mit ihm so manche Offroad-Strecke fahren können. Aber man kann nicht alles haben...

Vier Wochen fast ausschließlich Sonnenschein, tropische Hitze im Organ Pipe Cactus National Monument nahe der mexikanischen Grenze bis hin zu einigen Grad unter Null nachts im Bryce National Park, wo wir in ca. 2500 m Höhe schliefen, war alles dabei. In den vier Wochen fuhren wir insgesamt 3197,8 Meilen, das sind 5146,4 km durch die vier Bundesstaaten California, Arizona, Utah und Nevada. Ziemlich viel, aber bei fast durchweg guten Straßen gut und ohne große Anstrengung zu bewältigen.

Wir trafen immer wieder auf nette und hilfsbereite Menschen und hatten nirgendwo ein unsicheres Gefühl. Das Einzige, woran wir uns wohl auch nach Monaten oder Jahren nicht gewöhnen würden, ist das amerikanische Essen. Pappiges Brot fast ohne jeden Geschmack, dafür aber meistens noch süß. Selbst die Wurst ist dort noch süß. Und an allen Ecken Fastfood.

Die fantastischen Landschaften beeindruckten uns immer wieder. Tief eingeschnittene Canyons, und da meine ich nicht nur den berühmten Grand Canyon, endlos scheinende Prärie, schneebedeckte Berge, die Tafelberge im Monument Valley oder die Sequoias, eine Art Mammutbaum und mit über 80 Meter Höhe die größten Bäume der Erde, brachten uns immer wieder zum Staunen.

Natürlich ließen wir uns das Spielerparadies Las Vegas nicht entgehen. Es ist schon erstaunlich, was für eine bunte Glitzerwelt dort aus dem Wüstenboden gestampft wurde.

Genug der Vorrede. Es folgt eine Bilderflut. Viel Spaß beim Betrachten. :-)


Und noch was: In wenigen Tagen folgt der nächste Beitrag hier im Blog. Also bleibt schön neugierig...

unser gemietetes Wohnmobil

Es folgen Bilder aus dem Joshua Tree National Park:

Joshua Trees, Josua-Palmlilie









kann mir jemand sagen, wie sie heißt?



Cholla Cactus




Weiter zum Organ Pipe National Monument:



Organ Pipe Cactus = Orgelpfeifen-Kaktus








Auf dem Weg zum Grand Canyon

die typischen Briefkästen

Western-Kneipe

Am Grand Canyon:








Am Horseshoe Bend des Colorado River:






Glen Canyon Dam, der den Colorado River zum Lake Powell aufstaut:


216 m hoch und 475 m lang ist die Staumauer
Weiter zum Monument Valley:






in Ermangelung einer Wäscheleine...

Und weiter geht's zum Natural Bridges National Monument:





Canyonlands National Park:

















Arches National Park:
















Bryce National Park:





Was sind schon diese Chevrolet Corvette...

...gegen diesen Trabbi  ;-)







Zion National Park:















Las Vegas:















Death Valley:













Weiter zum Sequoia National Park:


Lake Isabella


diese Mammutbäume sind 1500 bis 2000 Jahre alt!





Zurück nach Los Angeles:

riesige Orangenplantagen

Erdölfelder

Long Beach


Queen Mary


...und zum Schluss noch mal Dumpen (Abwässer ablassen)